Autor: Petra

Anthroposophische Medizin – Was bietet sie?

Die anthroposophische Medizin ist nicht jedermann geläufig, doch einer der interessantesten Heilansätze in der modernen Medizin. Im ersten Moment erscheint das Therapiesystem recht umständlich und verwirrend, doch wir helfen Ihnen dabei, den Medizinzweig zu verstehen. Nehmen Sie sich nämlich etwas Zeit und befassen sich damit, erkennen Sie, dass die anthroposophische Medizin mehr ist als einfach und nur einer von vielen Heilansätzen.

Anthroposophische Medizin – Das steckt dahinter

Die Gründung der anthroposophischen Medizin lässt sich auf das Jahr 1920 datieren. Es handelt sich um ein interdisziplinäres, jedoch alle medizinischen Berufsgruppen umfassendes Therapiesystem. Es wurde im Rahmen der integrativen Medizin entwickelt und befasst sich dabei mit etlichen Aspekten. Angefangen mit naturbasierten Medikamenten, die äußerlich sowie innerlich angewendet werden.

Dazu kommen etliche innovative Techniken der Krankenpflege sowie die diversen Körpertherapien, wie beispielsweise rhythmische Massagen. Aber auch die Eurythmietherapie ist vertreten, genauso wie künstlerische Therapien, wie Malen, Tanzen oder Musik. Das bedeutet, die anthroposophische Medizin arbeitet sowohl psychotherapeutisch als auch biographiebezogen.

Die Philosophie der Medizin

Im Vergleich zu anderen Therapien unterscheidet sich bereits die Philosophie hinter der anthroposophischen Medizin. Das bedeutet, dass Ihr Körper in drei Bereiche aufgeteilt wird. Zunächst die Nerven-Sinnesorganisation, welche im Kopf stattfindet. Das bedeutet, der erste Bereich befasst sich mit dem Nerven-Sinnes-System, also allen Sinnesorganen. Der zweite Bereich fasst alle Stoffwechselvorgänge zusammen.

Darunter die Schwerpunkte Bewegungs- und Verdauungsapparat. Zum Schluss gibt es noch den Bereich, welcher sich mit den rhythmischen Vorgängen beschäftigt. Die anthroposophische Medizin geht aber noch sehr viel tiefer. Die Philosophie dahinter ist also, dass jeder Körper aus mehreren Bereichen besteht, die individuell angesprochen werden müssen, um ein ganzheitliches Ergebnis zu erzielen.

Der erste Bereich

Der erste Bereich wird auch als Kopfbereich oder oberer Pol bezeichnet. Er ist für die sphärische Gestaltung zuständig. Im Kopf befindet sich das Nerven-Sinnes-System und die damit verbundenen Sinnesorgane. Insofern beschäftigt sich der erste Bereich mit den Grundlagen des Denk- und Vorstellungsvermögens. Vor allem, wenn Sie wach sind, erhalten Sie die Möglichkeit, mit sich und der Umwelt zu kommunizieren.

Zu erwähnen ist, dass zwar im gesamten Körper verschiedene Nerven und Sinne auf die Umgebung reagieren, doch jene Impulse werden erst im Kopf verarbeitet. Deshalb siedelt die anthroposophische Medizin den ersten Bereich dort an.

Der zweite Bereich

Der untere Pol ist auch als Gliedmaßen-Abdominalbereich bekannt. Das Besondere am zweiten Bereich ist, dass er sich mit der Energie- und Substanzbereitstellung beschäftigt und zugleich die diversen Stoffwechselvorgänge überwacht. Aber auch innere und äußere Bewegungen fallen unter diesen Bereich. Ein Fokus beschäftigt sich mit den resorptiven Vorgängen innerhalb der Darmwand.

Jene sind mit entzündlichen Prozessen zu vergleichen. Natürlich durchzieht das Stoffwechsel-Gliedmaßen-System den gesamten Körper, vor allem die untere Hälfte. Die anthroposophische Medizin bezeichnet diesen Bereich auch als Grundlage für das „Wollen“.

Der dritte Bereich

Die oberen und unteren Pole zeigen sich völlig gegensätzlich. Dazwischen befindet sich das rhythmische System, der letzte Bereich der anthroposophischen Medizin. Das System wird auch als der rhythmische Mensch bezeichnet und befasst sich vor allen mit dem Herz und der Lunge. In diesem Bereich kommt es zum „Fühlen“. Außerdem wird durch die rhythmischen Organe verhindert, dass es zur einseitigen Ausrichtung des Körpers kommt. Im Grunde dient der dritte Bereich als Balance.

Anthroposophische Medizin – Die 4 Wesensglieder

Neben den drei Bereichen liegen noch vier Wesensglieder vor, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Zunächst haben Sie den psychischen Körper, welcher den Regeln der Chemie sowie Physik unterliegt. Daraufhin folgt der ätherische Körper. Er benötigt das Wachstum, die Regeneration, Ernährung sowie Fortpflanzung. Das dritte Wesensglied ist der Astralleib, die anthroposophische Medizin bezeichnet ihn auch als „Seelenleib“.

Er ist der Träger des Bewusstseins und aller Emotionen, im Grunde der Seele. Abschließend gibt es noch das „Ich“. Mit seinem Bewusstsein von sich selbst macht sich die Person zu einem Menschen.

Die Anwendungsgebiete der Medizin

Anwendungsgebiete der anthroposophischen MedizinDie Behandlung durch die anthroposophische Medizin fällt recht unterschiedlich aus, wobei immer eine Harmonie zwischen den vier Wesensglieder hergestellt werden muss. In der Regel besteht das System deshalb aus zwei Seiten: Auf der einen Seite haben Sie diverse Naturheilmittel, die mit tierischen, pflanzlichen als auch mineralischen und metallischen Substanzen arbeiten.

Auf der anderen Seite haben Sie eine nicht-medikamentöse Behandlung. Diese kann aus einer Kunsttherapie, Ernährungslehren, rhythmischen Massagen oder ähnlichem bestehen. Da die Ansätze der Medizin sehr unterschiedlich ausfallen, gibt es ein breites und umfangreiches Anwendungsgebiet. Häufig kommt das System bei chronischen Erkrankungen zum Einsatz, doch auch bei akuten Beschwerden.

Selbst schwerwiegende Krankheiten, wie HIV oder psychische Störungen, profitieren von den Ansätzen. Wichtig: Es handelt sich meist um eine begleitende Therapie. Die anthroposophische Heilkunde ersetzt also nicht die klassische Schulmedizin.

Zusammenfassung

Die Ansätze der anthroposophischen Medizin sind von Körper, Geist und Seele bestimmt. Dabei will die Therapie genau diese drei Bereiche des Körpers in Einklang bringen und dadurch die nötige Behandlungsgrundlage schaffen. Dabei ist die anthroposophische Medizin sehr umfangreich, wie durch diverse Therapien und Medikamente der Naturheilkunde bewiesen. Jedoch sollten Sie sich nicht selbst therapieren, sondern beraten Sie sich mit einem Fachmann.

Ebenfalls wichtig ist, dass die anthroposophische Medizin nicht die herkömmliche Schulmedizin ersetzt. Viele Krankheiten können allein durch die Ansätze des anthroposophischen Systems nicht geheilt werden. In den meisten Fällen wird zu einer Kombination der beiden Therapieansätze geraten. Es gibt aber auch einige Erkrankungen, die von den verschiedenen Methoden der anthroposophischen Medizin profitieren.

Low Fat Ernährung – Abnehmen mit wenig Fett?

Die Low Fat Ernährung ist eine Variante der vielen Diäten, zwischen denen man heutzutage wählen kann. Low Fat stammt aus dem Englischen und bedeutet, dass der Fettanteil der Nahrungsaufnahme reduziert beziehungsweise minimiert werden soll. 
In dem folgenden Text gehen wir dieser Form der Ernährung auf den Grund.

Wie funktioniert die Low Fat Ernährung ?

Grob erklärt setzt sich jedes Nahrungsmittel aus den Bausteinen Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen zusammen. 
Die Low Fat Diät setzt darauf, dass der Anteil an Fetten stark reduziert wird. Lebensmittel, die viel Fett enthalten gehören bei dieser Art der Diät auf den Index. 
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt nicht mehr als 60-70 Gramm Fett pro Tag zu sich zu nehmen.

Um eine effektive Low Fat Diät durchzuführen, sollte diese Vorgabe in etwa halbiert werden. Da die Hersteller von Lebensmitteln auf ihren Produkten angeben müssen, welche durchschnittlichen Nährwerte enthalten sind, lässt sich für jeden Menschen leicht entnehmen, welche Nahrungsmittel viel beziehungsweise wenig Fett enthalten.

Ernährungsplan – Das ist erlaubt

Die Low Fat Ernährung lässt einen großen Spielraum zu. Im Grunde genommen ist alles erlaubt, solange es fettarm ist und die Grenze von 30-35 Gramm Fett pro Tag nicht überschritten wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Diäten wird auch auf das Zählen von Kalorien verzichtet. Die Regeln sind also denkbar einfach. 
Lebensmittel, die bei der Low Fat Diät Sinn machen, sind beispielsweise Obst und Gemüse, da diese sehr wenig Fett beinhalten.

100 Gramm Äpfel enthalten nur ca. 0,2 Gramm Fett, um mal ein Beispiel zu nennen. 
Vollkornprodukte wie Brot, Nudeln oder Reis sind ebenfalls ratsam. 
Sogar mageres Fleisch, vorzugsweise Geflügel, darf auf dem Speiseplan enthalten sein, allerdings in überschaubaren Mengen.
100 Gramm Hühnerfleisch enthalten ungefähr 14 Gramm Fett, was in etwa der Hälfte der Menge an Fett, die man pro Tag zu sich nehmen darf, entspricht. Spiegel Gesundheit hat dazu ebenso Stellung genommen und auch über die gesundheitlichen Risiken gesprochen.

Auf diese Lebensmittel sollten Sie bei der Low Fat Ernährung verzichten

Im Wesentlichen sollte auf alles verzichtet werden, was viel Fett enthält. Produkte, die bei dieser Form der Ernährung gemieden werden sollten, sind zum Beispiel: Öle, Butter und Margarine. 100 Gramm Butter beinhalten satte 81 Gramm Fett und diese ist somit definitiv vom Speiseplan zu streichen. Darüber hinaus sollte auf fettes Fleisch, wie zum Beispiel Frühstücksspeck, Schnitzel oder Koteletts, verzichtet werden.

Auch wenn Obst prinzipiell ein wichtiger Bestandteil dieser Diät ist, bildet die Avocado, die aus botanischer Sicht dem Obst zugerechnet wird, hier eine Ausnahme. Mit 15 Gramm Fett auf 100 Gramm passt sie nicht in das Anforderungsprofil. 
Milchprodukte wie fettiger Käse oder Sahne sind genauso zu meiden, wie Süßigkeiten und Fast Food, was natürlich selbsterklärend ist.

Gibt es Studien, die die Wirksamkeit der Diät belegen ?

Es gibt einige Studien zu diesem Thema. Eine besonders bekannte und aktuelle ist die der Stanford University Medical School aus dem Februar 2018, die von Christopher Gardener geleitet wurde. In dieser Studie wurde die Low Fat Diät mit der sehr beliebten Low Carb Diät, bei der Kohlenhydrate gemieden werden, verglichen. 609 übergewichtige Probanden nahmen ein Jahr daran Teil und wurden dabei in zwei Gruppen aufgeteilt.

Das Ergebnis war, dass die Teilnehmer im Schnitt 5,5 Kilogramm abnahmen und die Low Fat Diät der Low Carb Diät in nichts nachstand. Dazu sei allerdings noch gesagt, dass die Studie auch einige Fragen aufwarf, da die Ergebnisse teilweise sehr stark variierten. Es gibt also immer noch keine Diät, die universell bei jedem Mensch anwendbar ist.

Vorteile der Low Fat Ernährung

Vorteile der Low Fat ErnährungEin großer Vorteil ist, dass die Umsetzung sehr einfach ist. Die Regeln sind klar abgesteckt und es muss lediglich darauf geachtet werden nicht mehr als 30 Gramm Fett täglich zu sich zu nehmen. 
Ein weiteres Plus ist, dass die Kalorienzufuhr quasi automatisch reduziert wird. 1 Gramm Fett beinhaltet etwa 9 kcal, während Kohlenhydrate und Proteine nur ca. 4 kcal aufweisen.

Außerdem bleiben Heißhunger-Attacken aus, die beim Verzicht von Kohlenhydraten auftreten können. Zu guter Letzt wurde festgestellt, dass eine Low Fat Ernährung sich positiv auf die Cholesterinwerte auswirken kann.

Die Nachteile der Ernährungsform

Ein Nachteil ist, dass oftmals Fett generell verteufelt wird und dabei außer Acht gelassen wird, dass eine Mindestzufuhr an Fetten wichtig für den Körper ist. Gerade Menschen, die viel Sport treiben, benötigen mehr Omega-3-Fettsäuren und müssen aufpassen nicht zu wenig davon zu sich zu nehmen. 
Darüber hinaus ist es auch bei der Low Fat Diät entscheidend, dass ausgewogen gegessen wird und man sich regelmäßig bewegt.

Das ist natürlich kein Nachteil, den diese Form der Ernährung exklusiv für sich hat, dennoch entsteht oft der Eindruck, dass es mit dem Verzicht auf fetthaltige Lebensmittel getan sei.

Für wen ist die Low Fat Ernährung nicht geeignet ?

Diese Form der Diät ist für Menschen ungeeignet, deren Hauptproblem gar nicht die fetthaltige Ernährung ist. Kommen die Gewichtsprobleme durch die Einnahme von zuckerhaltigen Lebensmitteln, ist die Low Fat Variante der falsche Ansatzpunkt. 
Zucker wird im Körper zu Fett verarbeitet und so ist der Blick auf Nährwert-Tabelle eventuell trügerisch.

Zusammenfassung

Die Low Fat Ernährung ist eine wirkungsvolle Diät, die durch den Verzicht auf fetthaltige Lebensmittel zum Erfolg führt. 
Hält man sich an die Vorgaben, werden schnell Ergebnisse erzielt, was die Motivation fördert.
Ein schöner Nebeneffekt ist, dass sich die Cholesterinwerte verbessern können.
Die Low Fat Ernährung eignet sich für sehr viele Menschen und ist alles in allem durchaus empfehlenswert.

Kohlenhydratarme Ernährung – Das müssen Sie wissen

Kohlenhydratarme Ernährung ist in den letzten Jahren ein beliebter Diät Trend geworden, dem viele Menschen folgen, die abnehmen möchten. Dabei wird Speisen aus Fleisch und grünem Gemüse der Vorzug gegeben, währen Brot, Nudeln und Kartoffeln weitgehend aus dem Speiseplan gestrichen werden. Mit einer solchen Umstellung in der Ernährung sollen erstklassige Erfolge beim Abnehmen erzielt werden.

Es gibt verschiedene Ansätze, wie beispielsweise die Atkins Diät oder die Paleo Diät, der Grundgedanke, Kohlenhydrate zu vermeiden, ist jedoch allen dieser Diäten gemeinsam. Es lohnt sich, einmal Informationen über die kohlenhydratarme Ernährung einzuholen.

Wie funktioniert die kohlenhydratarme Ernährung?

Die kohlenhydratarme Ernährung folgt einem einfachen Prinzip. Werden dem Körper keine oder nur wenige Kohlenhydrate zugefügt, so ändert sich der Stoffwechsel. Die benötigte Energie wird nicht mehr aus den Kohlenhydraten sondern aus den Fettreserven gewonnen. Dieser Prozess wird auch als Ketose bezeichnet. Fettpolster können auf diese Weise leichter abgebaut werden und werden auch nicht wieder aufgebaut, wenn Sie auch weiterhin auf Kohlenhydrate verzichten.

Low Carb Ernährungsplan – Das ist erlaubt

Kohlenhydratarme Ernährung - Das ist erlaubtStellt man einen Ernährungsplan für die kohlenhydratarme Ernährung auf, so gibt es eine ganze Reihe von Lebensmitteln, die erlaubt sind. Auf einer solchen Diät braucht man nicht Hunger zu leiden. Im Vordergrund stehen dabei Fisch, Fleisch und Geflügel, ebenso wie Eier und Milchprodukte. Ergänzt wird die Ernährung mit vorrangig grünem Gemüse und Salat und hin und wieder ein wenig Obst.

Nüsse und Samen sind als Snacks erlaubt. Diese Lebensmittel sind reich an Eiweiß und Fetten und perfekt für das Konzept der Low Carb Diät geeignet.

Gibt es Studien, die die Wirksamkeit der kohlenhydratarmen Ernährung belegen?

Heute gibt es zahlreiche wissenschaftliche Studien, die sich mit der Effektivität von einer kohlenhydratarmen Ernährung beschäftigen. Die Studien erzielten dabei durchaus unterschiedliche Ergebnisse. Während einige Wissenschaftler einer fettarmen Diät den Vorzug geben, konnte in anderen Studien eindeutig festgestellt werden, dass Personen auf einer Low Carb Diät schneller Gewicht verlieren, als Personen, die einem anderen Diätplan folgen. Auch für Personen mit Diabetes konnte sich die Low Carb Ernährungsweise in Studien als besonders günstig erweisen.

Wie wirken sich Kohlenhydrate auf die Gesundheit aus?

Kohlenhydrate können in zwei Gruppen unterteilt werden. Während die natürlichen, guten Kohlenhydrate dem Körper als schneller Energielieferant dienen und außerdem wichtige Vitalstoffe besitzen. Doch findet man heute in der Ernährung hauptsächlich schlechte Kohlenhydrate, zu denen Zucker, gezuckerte Lebensmittel und Getränke, Weißmehlprodukte, Nudeln und weißer Reis gehören.

Bei einer Kohlenhydratarmen Ernährung werden die letzteren gemieden, während von den guten Kohlenhydraten kleine Mengen verzehrt werden können.

Kohlenhydratarme Ernährung – Darauf sollten Sie achten

Hat man sich für eine Low Carb Ernährung entschieden, so gilt es dabei, auf verschiedene Dinge zu achten. Beispielsweise sollte bei einer solchen Diät viel Wasser getrunken werden, um die Nieren zu entlasten. Ballaststoffe sind hauptsächlich in kohlenhydratreichen Lebensmitteln enthalten. Daher gilt es, darauf zu achten, dass die wenigen Kohlenhydrate, die man zu sich nimmt, auch reich an Ballaststoffen sind.

Gleiches gilt auch für Vitamine. Es kann empfehlenswert sein, Vitamine der Ernährung als Nahrungsergänzungsmittel zuzufügen. Man sollte sich auch vor versteckten Kohlenhydraten in Acht nehmen, der häufig in Erfrischungsgetränken, Wurstwaren und Fertiggerichten versteckt sind.

Vorteile und Nachteile der Low Carb Ernährung

Kohlenhydratarme Ernährung Vorteile NachteileDie kohlenhydratarme Ernährung bietet eine reiche von Vorteilen. Dazu gehört es, dass eine Gewichtsabnahme in der Regel schnell herbeigeführt werden kann. Die eiweißreichen Lebensmittel, die man bei der Diät zu sich nimmt, wirken stark sättigend, so dass man bei dieser Diät keinen Hunger verspürt. Studien haben ebenfalls gezeigt, dass durch eine solche Diät das Diabetesrisiko gesenkt werden kann und auch der Blutdruck positiv beeinflusst wird.

Zu den Nachteilen der Low Carb Diät gehört es, dass man wenige Vitamine und Ballaststoffe zu sich nimmt, die für ein gutes Funktionieren des Körpers wichtig sind. Außerdem kann es zu einem JoJo Effekt kommen, wenn man diese Diät auf begrenzte Zeit einsetzt, ohne die Lebensweise späterhin anzupassen.

Es bestehen ebenfalls bedenken, dass langfristig Herz- Kreislaufprobleme entstehen können, wenn man sich zu fettreich ernährt.

Kann man die Low Carb Ernährung mit Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen?

Will man die Low Carb Diät mit Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen, so eigen sich dazu hauptsächlich Multivitaminprodukte und Produkte mit Ballaststoffen. Diese nimmt man während der Diät nämlich häufig nicht in ausreichendem Maße zu sich. Diätpillen und Appetitzügler werden bei einer kohlenhydratarmen Ernährung hingegen kaum gebraucht.

Der Stoffwechsel wird durch die Ketose zur Fettverbrennung angeregt. Hunger entsteht während dieser Diät selten, da man nicht unbedingt auf die Mengen beschränkt ist, die man essen kann und außerdem Lebensmittel zu sich nimmt, die sättigend sind.

Zusammenfassung

Kohlenhydratarme Ernährung ist ein Trend, der sich heute durchgesetzt hat und schon vielen Menschen dabei helfen konnte, endlich Gewicht abzunehmen. Es gibt zahlreiche Varianten dieser Diät. Stets kann man jedoch davon ausgehen, dass Speisen, die hoch in Kohlehydraten sind, grundsätzlich verboten sind. Lediglich Gemüse und Nüsse sind erlaubt.

Die Meinung der Experten geht zu diesem Thema stark auseinander. Die Diätform hat seit ihrem Erscheinen der Dr Atkins Diät in den 70er Jahren immer mehr Anhänger gefunden, die mit der Diät gute Erfahrungen gemacht haben und sich dabei ausgezeichneter Gesundheit erfreuen. Andere Experten warnen vor möglichen Gesundheitsschäden durch den starken Fettgehalt dieser Diät.

Insgesamt gibt es jedoch mehr positive als negative Meinungen und es lohnt, die kohlenhydratarme Ernährung einmal selbst auszuprobieren.

Anthroposophische Ernährung – Ihr Weg zur anthroposophischen Ernährungslehre

Die anthroposophische Ernährungslehre ist seit einigen Jahren in aller Munde, doch nur wenige Menschen wissen wirklich, um was es sich handelt. Dabei ist die anthroposophische Ernährung leicht zu verstehen, wenn Sie sich etwas intensiver mit den einzelnen Regeln beschäftigen. Als richtige Regeln können jene aber nicht bezeichnet werden, denn die anthroposophische Ernährung ist deutlich gelassener als andere Vertreter.

Anthroposophische Ernährung – Das steckt dahinter

Die anthroposophische Ernährung stammt von Rudolf Steiner, einem Natur- und Geisteswissenschaftler. Die Ernährungsphilosophie konzentriert sich dabei auf hochwertige Nahrungsmittel sowie einen biologischen Anbau. In den meisten Fällen wird von einer vegetarischen Ernährung ausgegangen. Dennoch sind Fleisch, Fisch oder Milchprodukte nicht Tabu. Das Ziel der anthroposophischen Ernährung ist, den Körper und Geist mit der Natur und dem Kosmos in Einklang zu bringen.

Die Prinzipien der alternativen Ernährungsform

Zum Beispiel wird Ihnen bei der vegetarischen Ernährungsform vorgeschrieben, dass Sie keine tierischen Produkte essen dürfen. Die anthroposophische Ernährungslehre ist etwas komplizierter, doch nicht weniger verständlich. Deshalb zeigen wir Ihnen, welche Prinzipien der Ernährungsform unterliegen.

Die freie Entscheidung des Menschen

Einer der Herzstücke der anthroposophischen Ernährung ist, dass jeder Mensch seinen freien Willen hat. Es gibt also keine verbotenen oder besonders erlaubten Lebensmittel. Sie dürfen alles essen, von Fleisch über Fisch bis zu Alkohol. Dennoch gibt die anthroposophische Ernährung gewisse Tipps, welche Lebensmittel sich besser für den Teller eignen.

Das heißt, Ihre Entscheidung wird nicht vorgegeben, sondern lediglich beeinflusst. Was Sie am Ende wählen, bleibt Ihnen überlassen.

Die Dreigliederung pflanzlicher Lebensmittel

Interessant ist die sogenannte „Dreigliederung pflanzlicher Lebensmittel“. Das heißt, alle pflanzlichen Lebensmittel werden in drei Bereiche (Glieder) unterteilt. Dazu zählen Wurzeln, Blatt/Stängel sowie Blüten/Früchte. Jedes Glied regt einen bestimmten Teil im menschlichen Körper an. Zum Beispiel wirken Wurzeln stärkend auf die Sinne und Nerven, wobei Blätter/Stängel das Herz und die Lunge unterstützen.

Blüte und Früchte sind hingegen für den Stoffwechsel und die Fortpflanzung zuständig. In der anthroposophischen Ernährung wird empfohlen, dass jeden Tag alle drei Bereiche genossen werden.

Die Einteilung unterschiedlicher Stoffzustände

Neben den drei Gliedern gibt es noch verschiedene Stoffzustände. Der Lebensäther ist im Wurzelbereich zu finden, wobei Sie den chemischen Äther bei Blättern und Stängeln antreffen. Der Lichtäther wird den Farben und Assimilationen zugeordnet. Abschließend gibt es noch den Wärmeäther, welche wiederum der Reifung von Samen und Früchten entspricht. Es handelt sich also um ein rein esoterisches Konzept.

Der biologisch-dynamische Anbau

In der anthroposophischen Ernährung ist der Hof ein lebender Organismus. Insofern soll ein lebendiges Zusammenspiel zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen und Boden stattfinden, welches sich umweltgerecht und ressourcenschonend zeigt. Das bedeutet, es darf kein synthetischer Dünger zum Einsatz kommen und das Bodenleben muss aktiv gefördert werden, wie durch eine schonende Bodenbearbeitung.

Auch chemische Pflanzenschutzmittel sind im anthroposophischen Garten Tabu. Besser sind Kräuterextrakte, Nützlinge oder Kulturschutznetze.

Anthroposophische Ernährung – Diese Lebensmittel sind wichtig

Antroposophische Ernährung - Diese Lebensmittel sind wichtigWie bereits erwähnt, werden Ihnen in der anthroposophischen Ernährung keine Lebensmittel vorgeschrieben, dennoch gibt es einige Vertreter, die empfohlen werden. Wir zeigen Ihnen, welche das sind.

Getreide: Getreide wird ein hoher spiritueller Wert zugeordnet, weshalb am besten jeden Tag Getreide auf dem Teller landen sollte. Es gibt sogar einen sogenannten „Sieben Körner, sieben Tage, sieben Planeten“-Plan. Jener schlägt sieben verschiedene Körner an sieben Tagen vor, welche sieben Planeten repräsentieren. Zum Beispiel essen Sie montags Reis, welcher für den Mond steht und besinnlich und harmonisierend auf Sie wirkt.

Obst und Gemüse: Obst und Gemüse sind unverzichtbar in der anthroposophischen Ernährung. Vorwiegend werden frische und naturbelassende Produkte bevorzugt. Am besten aus einem saisonalen sowie regionalen Anbau. Dabei versorgen Obst und Gemüse den Körper nicht nur mit vielen Vitaminen, sondern schaffen auch eine innere Balance.

Milch und Milchprodukte: Eiweiß, welches in Milch und Milchprodukten enthalten ist, gilt in der Anthroposophie als einer der Trägersubstanzen des Lebens. Deshalb sollten Sie Ihren Eiweißbedarf täglich decken, denn jener wirkt direkt auf den Magen und Darm und stärkt diesen Abschnitt. Jedoch dürfen Sie auch nicht zu viel Milch oder Milchprodukte aufnehmen.

Wasser: Wasser ist die Flüssigkeit des Lebens, auch in der Anthroposophie. Aus diesem Grund empfiehlt die anthroposophische Ernährungslehre, dass Sie zum Großteil auf Wasser zurückgreifen. Es ist natürlich, der Ursprung alles Lebens und dazu noch frei von Zucker. 

Kräuter- und Früchtetees: Eine Alternative zu Wasser stellen Kräuter- und Früchtetees dar. Sie verbinden die Vorteile vom Lebensspender Wasser mit den natürlichen Kräutern und Erträgen der Natur.

Auf diese Lebensmittel sollten Sie für die anthroposophische Ernährung möglichst verzichten

Es gibt auch einige Lebensmittel, welche für die anthroposophische Ernährung nicht optimal sind.
Nachtschattengewächse: Nachtschattengewächse, wie Kartoffeln, sind kritisch zu betrachten. Teilweise wird davon ausgegangen, dass jene die Denkprozesse stören.

Hülsenfrüchte: Hülsenfrüchte sind zwar wichtig für den Körper, sollten aber in geringen Mengen aufgenommen werden. Dann, auch nur in gesäuerter Form.

Fleisch: Eine pflanzliche Ernährung wird bevorzugt, doch Sie können auch zu Fleisch greifen. Jedoch kann sich Fleisch negativ auf das Nervensystem auswirken und zu Zorn, Vorurteilen und Antipathie führen.

Fisch: Ähnlich sieht es mit Fisch aus, denn jener behindert die geistige Reife. Deshalb nur in Maßen genießen.

Zucker: Isolierte Lebensmittel, wie Zucker, sollten vermieden werden. Nutzen Sie zum Süßen lieber Honig oder Ahornsirup.

Kaffee und Alkohol: Auch Alkohol und Kaffee sind in der anthroposophischen Ernährung nicht gern gesehen.

Welche Vorteile und Nachteile bietet diese Ernährungsform?

Einer der größten Vorteile der anthroposophischen Ernährung ist, dass Sie wesentlich bewusster genießen. Sie greifen nicht einfach zu irgendwelchen Nahrungsmitteln, sondern befassen sich mit dem Anbau und der Geschichte dahinter. Das tut Ihrem Körper und Geist gut, denn Sie nehmen nur Nahrungsmittel auf, welche sich positiv auf Ihren Organismus auswirken.

Außerdem haben Sie immer die freie Wahl. Zwar rät die anthroposophische Ernährung von einigen Produkten ab, vollkommen verboten sind sie nicht. Sie haben stets Ihren freien Willen und entscheiden, was Sie Ihrem Körper zuführen. Es gibt aber auch einen großen Nachteil, denn die anthroposophische Ernährungsform ist deutlich aufwendiger.

Sie kaufen nicht einfach nach Lust und Laune ein, sondern beschäftigen sich intensiver mit den Lebensmitteln. Außerdem greifen Sie in der Regel zu Bio-Produkten, die deutlich kostspieliger sind.

Zusammenfassung

Die anthroposophische Ernährung soll den Körper und Geist in Einklang mit dem Kosmos und der Natur bringen. Deshalb achten Sie beim Einkaufen genau darauf, dass Sie natürliche, unbehandelte und biologische Lebensmittel wählen. Nur so unterstützt Sie die anthroposophische Ernährung.

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